Der Feuerwehr ist nichts zu schwer
Von der Katzen-Rettung bis zu Großbränden: Löschtruppe hatte im letzten Jahr gut zu tun
Sinsheim-Steinsfurt.(app) Von der Rettung einer auf dem Baum eingeklemmten Katze oder einer anderen aus der eiskalten Elsenz bis hin zu drei Großeinsätzen bei Bränden in Dühren, Reihen und Rohrbach reichte die Palette der Hilferufe für die Steinsfurter Feuerwehrleute im zurückliegenden Jahr. Oberbürgermeister Rolf Geinert sah in der Vielfältigkeit ,,den Wert der Feuerwehr für die Gemeinschaft" eindrucksvoll bestätigt. Wobei selbst die Rettung der einige Zeit vermissten und abgemagerten Katze auch für das menschliche Wohl gesorgt hätte. Der Besitzerin ging es nämlich währen der Abwesenheit des Tieres immer schlechter. Als das Tier wieder zu Hause war, setzte bei der Frau die Besserung ein. Aus dem Bericht von Abteilungskommandant Sebastian Frank ging hervor, das 2011 ruhiger verlief als das Jahr zuvor. Frank kritisierte das Vorgehen der Kölner Fans in der Arena, als sie ein Gäste WC in Brand steckten. Das war nicht der einzige Einsatz der Steinsfurter in der Rhein-Neckar-Arena, auch bei der Frauenweltmeisterschaft war die Wehr gefragt, genauso im Dorfleben, vom Feuerrad am Fastnachtdienstag bis hin zur Feierstunde am heilligen Abend auf dem Friedhof. Frank sprach auch das regelmäßige Zuparken der Feuerwehrausfahrt durch Autos bei Veranstaltungen in der Ortsmitte an. Einmal musste ein Pkw-Fahrer aus einer Gesellschaft geholt werden, damit die Feuerwehr ausrücken konnte. Er bat die Kommunalpolitiker, das Parkplatzproblem anzugehen. Auch das Feuerwehrgerätehaus sei viel zu klein geworden. Sehr positiv seien die größeren Veranstalltungen wie das Oktoberfest und das Dorffest absolviert worden. Der Abteilungskommandant wünschte sich jedoch für 2012 einen besseren Übungsbesuch und sprach zudem das einstige Glanzstück in der ganzen Sinsheimer Wehr an: die Atemschutzträgergruppe. Hier sei ebenfalls Handlungsbedarf und Auffrischung gegeben. Schriftführer Michael Appenzeller schilderte die 18 Einsätze und 25 Übungen sowie darüber hinaus zahlreiche weitere Feuerwehraktivitäten. Eine agile und 15 Jugendliche starke Nachwuchswehr stellte Connor Siffling vor. In 50 Zusammenkünften wurde geprobt, gespielt und sich an auswärtigen Jugendfeuerwehraktivitäten beteiligt. Er wünschte sich, neben Uli Müller noch eine weitere Hilfe für die Betreuung. Stadtbrandmeister Michael Hess ehrte zusammen mit OB Geinert Harald Steiner mit der goldenen Feuerwehrnnadel für 40-jährigen aktiven Dienst und Wolfgang Stork und Holger Frank für 25-jährige Dienstzeit. Ferner wurden Marvin Eisele, Christian Laugx und Volker Strack in die Feuerwehr aufgenommen. Abschließend erhielten Connor Siffling (der an allen Übungen der Feuerwehr und der Jugendwehr dabei war), Erwin Frank, Uli und Ralph Müller sowie Max Korotkov Präsente für den besten Übungsbesuch.
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